Zukunft

 

Folgende Projekte befinden sich bereits in der Aufbauphase bzw. sind geplant:

1. Wohnmöglichkeit und Versorgungshilfe für "Hexen"

Genau wie bei uns vor 300 und mehr Jahren werden in Burkina Faso Frauen beschuldigt mit bösen Geistern in Verbindung zu stehen. Geschieht im Dorf ein Unglück, werden auf Anraten eines Schamanen Frauen aus der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen. Dieses Schicksal kann jede einzelne treffen. Sich selbst überlassen zu sein, bedeutet für diese Person in den meisten Fällen den sicheren Tod.
Es gibt bereits einen Ort, an dem sie Aufhahme finden. Allerdings sind dort die Wohn- und Lebensumstände gegen jede Menschenwürde. Diese Situation zu verbessern ist unser Ziel.

  Jetzige Unterkunft

 



2. Zufluchtsstätte für junge Mädchen


Mädchen werden als Tauschobjekte gehandelt, verkauft oder verheiratet. Einigen von diesen Kindern gelingt die Flucht und sie finden Obdach in der Kirchengemeinde von Pabre. Allerdings gibt es immer wieder ein Problem mit den "Käufern". Sie lauern den Mädchen auf sobald sie z.b. das Haus verlassen, um zum Brunnen zu gehen.
Um das zu Vermeiden, haben wir beschlossen, als erste Maßnahme einen Brunnen auf dem Gelände der Kirchengemeinde zu bauen. Weiters sollten die Mädchen im Lesen und Schreiben unterrichtet werden und einen Beruf erlernen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

   

3. Wohnmöglichkeiten für Lehrer in Pouytenga und Sabre


In der Schule von Pouytenga werden Wohnmöglichkeiten begraucht. Da es wenig Lehrer gibt, die freiwillig im ländlichen Bereich arbeiten, ist es üblich, dass Lehrern die Wohnung zur Verfügung gestellt wird.
 

 
Mithilfe der Bevölkerung beim Schulbau in Pouytenga.



4. Schulwesen


In ländlichen Gebieten müssen Schüler einen sehr weiten Schulweg zurücklegen. Sie verbringen den ganzen Tag in der Schule. Eine nahrhafte Mahlzeit fördert die geistige Entwicklung. "Hilfe direkt" möchte die Kosten des Schulessens für möglichst viele Kinder übernehmen.

5. Ausweitung der Patenschaften

Übernahme der Kosten für ein Patenkind. Die Pate oder die Patin verpflichtet sich, für die Dauer der Schulpflicht - 6 Jahre - die Kosten für die Schulausbildung eines Kindes zu übernehmen. Die Summe für Schulgeld, Schulessen und Materialien beläuft sich jährlich auf 100 Euro.

6. Austattung der Klassenräume mit Tafeln, Schulmöbeln und Lehrmaterialien

   

7. Organisation der Kurse
in ländlichen Gebieten zum Thema: Gesundheitsvorsorge, Aidsprävention, Kinderernährung, Hygiene, Aufklärung über die Beschneidung von jungen Mädchen.

   

8. Brunnenbau


Der Brunnenbau wird auch weiterhin immer in unserem Programm sein, weil die Versalzung der Erde voranschreitet und der Grundwasserspiegel ständig sinkt.


Wasser ist Leben.



9. Ausstattung
des Krankenhauses mit moderneren Geräten.


Viele Menschen warten in der Warteschlange vor dem Krankenhaus.

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